Ein Huhn allein in Finnland
• 8/01/2007 - Estland 2
Ich bin jetzt wieder zurueck gekehrt von meinem Wochenendtrip nach Tallinn. Die Reise war absolut super, Tallinn ist wirklich eine wunderschöne Stadt. Am Donnerstag nacht sind wir also mit dem Zug nach Helsinki gefahren, wobei die Anwesenheit von 4 Betrunkenen im selben Abteil den Versuch auf den etwas unbequemen Stuehlen zu schlafen nicht gerade erleichtert hat. Dementsprechend muede sind wir dann um halb 7 in Helsinki angekommen, wo wir ein paar muede Stunden verbracht haben und schliesslich unsere Mitreisenden, 2 Freiwillige aus Frankreich getroffen haben. Dann ging es auch schon zur Fähre, die wir beinahe verpasst hatten, da alle Wegweiser die uns dahin fuehren sollten grundsätzlich in die falsche Richtung gezeigt haben. Trotzdem ging das gerade noch mal gut und 4 Stunden später sind wir dann in Tallinn angekommen. Dort hat uns eine Französin, die dort ihren Freiwilligendienst verbringt, abgeholt und uns gleich mal die Stadt gezeigt. Tallinn ist wirklich wunderschön und voller alter Gebäude, Kirchen, Burgen und Stadtmauern. Es gibt ueberall verwinkelte Gässchen und Lichterketten, dank der noch angebrachten Weihnachtsdekoration. Danach waren wir Pfannkuchen essen, was anscheinend das estnisch Nationalgericht ist. Dann ging es mit dem Bus zum Appartement der Freiwilligen, wo wir ihre Mitbewohner aus Griechenland, Russland und der Ukraine kennengelernt haben. Das Appartement ist in einem recht heruntergekommenen Plattenbau in einem russischen Viertel. Wie uns die russische Freiwillige erklärte sind 40 % der Einwohner Estlands Russen und in Tallinn sind es sogar mehr Russen als Esten. Wobei das Verhältnis zwischen Esten und Russen sehr angespannt ist und somit das Russenviertel sicher nicht der sicherste Aufenthaltsort fuer Nicht-Russen ist. So hat irgendein betrunkener Russe versucht einen Ziegelstein auf meine kanadische Mitbewohnerin zu schmeissen (der Gottseidank daneben ging). Auch die Esten sind den Russen gegenueber nicht besonders freundlich eingestellt, so wird ein estnischer Taxifahrer dich beispielweise nicht mitnehmen, wenn du russisch sprichst. Hinzu kommt noch, dass beide Seiten nicht wirklich Englisch sprechen, weshalb die russische Freiwillige immer russisch mit gefälschtem englischen Akzent spricht, um sich zu verständigen und nicht als Russin erkannt zu werden!
Den Abend verbrachten wir also bei den Freiwilligen und am nächsten Tag sind wir dann los, um einige andere Freiwillige abzuholen, die erst am Samstag von Finnland anreisen konnten. (1 Deutsche, 1 Schotte, 2 Griechen). Danach ging es dann wieder auf einen Streifzug durch die Stadt und ein bisschen Souvenirshopping. Abends haben wir dann das Nachtleben von Tallinn ausgetestet, was hauptsächlig aus urigen, sehr verrauchten und billigen Kneipen besteht. Der Abend war ziemlich lustig und recht spät, so dass wir gegen halb 4 wieder zurueck im Appartement waren, um um halb 7 wieder aufzustehen. Unser Plan war es zu fuenft (der Rest wollte noch einen Tag länger bleiben) ein Taxi zum Hafen zu nehmen (wo wir um halb 8 sein sollten, um einzuchecken). Es stellte sich jedoch heraus, dass um diese Zeit noch keine grossgenugen Taxis fahren und so entschied irgendjemand, dass wir doch den Bus nehmen sollten. Also sind wir los und haben dann gerade einen Bus verpasst. Der nächste kam dummerweise um 5 vor halb 8. Also waren wir erst um viertel vor 8 in der Innenstadt und weitere 15 Minuten später endlich am Terminal, von dem unsere Fähre ging. Gerade bevor der Check-In geschlossen wurde kamen wir noch durch und sobald wir auf der Fähre waren fuhr sie auch schon los. In Helsinki angekommen hatten wir noch ein paar Stunden Zeit und haben uns dann noch kurz mit ein paar Freunden, die dort wohnen getroffen. Dann fuhr auch schon unser Zug zurueck, denn wir auch noch um ein Haar verpasst hätten und gluecklicherweise waren auch 2 Schueler aus unserem Wohnheim im selben Zug, so dass sie uns mit von der Bahnstation nach Nykarleby nehmen konnten (wir haben hier ja keinen Bahnhof). Unterwegs haben wir dann noch erfahren, dass während wir wegwaren Nykarleby zum wahrscheinlich ersten und letzten mal in den nationalen Nachrichten war, da es in einer Schule beinahe direkt neben unserem Wohnheim gebrannt hatte! Ich habe also erfolgreich, dass wahrscheinlich aufregendste, was diese Stadt jemals erlebt hat, verpasst.
Heute ging es dann schon wieder zur Arbeit, ich hatte mal wieder Reitstunde, dass ging ziemlich gut. Wir haben Schenkelweichen geuebt (fuer die, die wissen was das ist) und es hat ziemlich gut geklappt, vor allem wenn man bedenkt, dass ich das das erste mal gemacht habe und mir die Hilfenerläuterung auf Schwedisch auch nicht so viel weitergeholfen hat. Ansonsten läuft alles wieder normal, die Ferien sind jetzt vorbei und damit wieder normaler Reitschulbetrieb. Auf dem Weg zur Arbeit ist mit mein Hinterreifen explodiert, muss also morgen mal wieder zum Fahrradladen, naja, die kennen mich schon und so oft wie ich da vorbei schau sollt ich bald Mengenrabatt bekommen. Das wars erst mal fuer heute, ich muss jetzt noch Wäsche waschen und vielleicht noch etwas schwedisch lernen. |
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• 4/01/2007 - Estland
Hej hej,
die erste Arbeitswoche im neuen Jahr ist kaum gestartet, da kommt auch schon der erste Urlaub: dieses Wochenende geht es nach Tallinn (das ist die englische Schreibweise, ich glaub im deutschen schreibt man des irgendwie anders)!! Es werden wohl einige andere Freiwillige mitkommen, wie viele steht noch nicht fest. Heute abend geht es mit dem Nachtzug nach Helsinki und dann morgen frueh mit der Faehre nach Tallinn. Da bleiben wir dann zwei Naechte in der Jugendherberge und dann geht es zurueck. (genauere Beschreibung folgt hinterher)
Ansonsten ist diese Woche irgendwie recht lahm, ich hab zwar lange Arbeitsstunden aber es gibt kaum was zu tun, naja, ist mir nicht unrecht.
Das Wetter entwickelt sich ganz gut, heute Nacht hat es wieder geschneit und es liegt eine recht schöne Schneedecke. Ungluecklicherweise hatte es gestern den Schnee von vorgestern geschmolzen, um anschliessend zu frieren, so dass unter der gesamten Schneedecke eine dicke Eisschicht ist. Mich hat es jetzt schon dreimal richtig stark hingehauen (einmal inklusive Fahrrad, dass ich jetzt erst mal nicht mehr benutze), so dass die 7 Stunden sitzen im Zug eine wahre Freude werden :)!
Ach und ich hatte vergessen zu schreiben, dass das mit dem Eisbaden an Silvester nicht geklappt hat, obwohl wir die wunderschön am See gelegene Sauna benutzen durften. Auch das Wasser war perfekt, mit Eisschollen aber nicht zugefroren. Dummerweise wurde die Sauna ueberhaupt nicht warm und wenn man schon in der Sauna friert ist man natuerlich nicht so motiviert ins eiskalte Wasser zu springen. Aber ich hoffe, ich kann Ende Februar nach Lappland fahren und dann werde ich das auf jeden Fall nachholen.
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• 2/01/2007 - Gott nytt år!!
Hallo allerseits und willkommen im Jahr 2007. Hoffentlich hattet ihr alle ein super Silvester ich hatte jedenfalls jede Menge Spass auf dem Mökki (so eine Art Landferienhaus/huette) in Kokkola. Wir waren insgesamt 12 Leute und fuer 2 Nächte dort, und im Anschluss noch fuer eine Nacht bei Freunden zu Hause in Kokkola. Jetzt bin ich wieder zurueck in Nykarleby und auch schon frisch am arbeiten (ich schreib von da aus, da der Computerraum diese Woche nicht zugänglich ist). Ansonsten war es das erst mal, ich muss dann auch weiterarbeiten.
P.S.: Es hat uebrigens letzte Nacht geschneit, nicht so viel (noch nicht skifahr bereit) aber immerhin!! |
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• 15/11/2006 - Happy Birthday
Hallo Mutti,
ich wuensche dir alles, alles Gute zum Geburtstag, ich hoffe du hattest einen tollen Tag und feiere schön! |
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• 15/11/2006 - On-arrival Training
Anfang Oktober war ich auf meinem so genannten „on-arrival training“. Das ist so eine Art Vorbereitungstraining auf die bevorstehende Freiwilligenarbeit für jeden Freiwilligen im EVS-Programm. Gott sei dank ist das in Finnland immer auf Englisch aus dem einfachen Grund, dass niemand Finnisch spricht bevor er kommt und die Sprache so kompliziert ist, dass anscheinend nicht mal ein Jahr ausreicht um sie zu lernen. Es gab jedoch Finnischunterricht dort, doch da fast alle Anfänger waren (bis auf ein paar, die extra Unterricht bekommen haben) ging das ganz gut und es ist ja nicht schlecht, auch ein paar Wörter in der Hauptlandessprache zu wissen.
Also, das on-arrival training fand in Viitakivi statt, einem 100 (oder so) Seelendorf etwa eine Stunde von Tampere. Genauer gesagt im Viitakivi international centre ein 5 Gebäude umfassendes Zentrum etwa eine halbe Stunde Laufdistanz vom eigentlichen Dorf, gelegen an einem wunderschönen See inmitten der wunderschönen finnischen Natur- wie direkt aus dem Reiseführer. Dort leben das ganze Jahr über Immigranten, die Finnischunterricht bekommen.
Wir waren insgesamt 25 Freiwillige, darunter Freiwillige aus Deutschland (natürlich die größte Gruppe), Österreich, Frankreich, Ungarn, Polen, Tschechien, Slowakei, England, Holland, Italien, Spanien und Liechtenstein! Das Training dauerte insgesamt 1 Woche und war echt super cool, besonders da ich jetzt praktisch in jeder Gegend und in jeder größeren Stadt in Finnland jemanden kenne, den ich besuchen kann!!
Im Training hatten wir wie gesagt Finnischunterricht, ansonsten Finnische Kulturunterricht, wir haben einige Informationen von der finnischen Nationalagentur über unsere Rechte und Pflichten als EVS-Freiwillige, so wie diverse Geldangelegenheiten bekommen, außerdem waren dort finnische Ex-Freiwillige die uns Tipps gegeben haben und wir haben einen Tagesausflug nach Tampere gemacht. Die Stunden über finnische Kultur waren sehr interessant. Unser Lehrer war Marko, ein finnischer Zivildienstleistender, der absolut der finnischen Norm in Hinsicht auf Gesprächigkeit entspricht. Das war auch ungefähr sein Stil während der Stunden: „Do....you.......like.........silence? I...like.........silence! Are….you………..hungry,.are…….you…..tired?…Very………Good!” Ansonsten gab es lange, was angesichts des durchschnittlichen Sprechtempos nicht unbedingt mit ausführlich gleichzusetzen ist, Lektionen über finnische Feiertage, Musik (erstaunlicherweise ohne Lordi- aber trotzdem nicht viel besser), Essen und natürlich das wichtigste Thema: Sauna. Dazu gab es natürlich auch eine praktische Seite: eine wunderschöne, abgeschiedene Holz-beheizte Sauna direkt am See, was natürlich nur bedeutet, dass man abwechselnd in der Sauna schwitzt und danach in den See springt- ein wirklich einmaliges Erlebnis.
Die Aktivitäten, die die finnischen Ex-Freiwilligen veranstaltet haben, waren sehr unterhaltsam und ich denke auch recht hilfreich, um mit möglichen auf uns zu kommenden Problemen zurechtzukommen.
Der Ausflug nach Tampere war auch ziemlich cool, wir waren im Muminmuseum (die kleinen weißen Figuren aus den Büchern, Filmen und Comics) und im Eishockeymuseum und danach haben wir uns die Stadt angesehen, Tampere ist übrigens die Theaterhaupstadt Finnlands und jeden Sommer findet dort ein großes internationales Theaterfestival statt (vielleicht mit mir dieses Jahr).
Alles in allem war es eine wirklich tolle Woche, hauptsächlich wegen der vielen tollen Leute, die ich dort kennen lernen konnte. |
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• 15/11/2006 - Arbeit
Also, was mach ich hier so den ganzen Tag: Morgens hab ich auf freiwilliger Basis Schwedischunterricht, an dem ich, wie ich zugeben muss nicht so häufig teilnehme aus dem einfachen Grund, dass ich dort nicht wirklich viel lerne (abgesehen davon, dass ich früh aufstehen müsste =)). Die Klasse besteht hauptsächlich aus Immigranten, die es nicht gewohnt sind, eine andere Sprache zu lernen – und daher auch kein Englisch sprechen- und oft sogar erst mal die Schrift lernen müssen. Dementsprechend ist der Kurs für mich viel zu einfach, im Prinzip lernen wir da nur bestimmte ausformulierte Sätze zu verstehen, die ich meistens eh schon verstehe, da ich den Vorteil habe, dass schwedisch und deutsch eben doch sehr ähnliche Sprachen sind. Seit kurzem hab ich jedoch die Möglichkeit, einmal in der Woche an einem Schwedischkurs mit deutschen Erasmus-Austauschstudenten teilzunehmen, was natürlich viel besser für mich ist und ich die Möglichkeit habe auch ein bisschen Grammatik zu lernen.
Nachmittags (ich starte zwischen 2 und 4 Uhr, je nachdem welcher Tag es ist) bis abends (so gegen 9 Uhr) arbeite ich dann auf NURK (dem Reitstall). Meine Aufgaben dort sind sehr unterschiedlich. Ich beginne damit, dass ich die Reitschulpferde hereinhole und dann haben wir im Normalfall eine Reitstunde mit behinderten Kindern. Ich helfe den Kindern dann beim Vorbereiten für die Reitstunde und führe die Pferde während der Reitstunde. Danach gibt es entweder Anfängerstunden mit Kindern, bei denen ich ebenfalls aushelfe, oder ich helfe mit was auch immer anfällt. Das kann alles mögliche sein, von Ställe ausmisten über Zäune ausbessern über beim Freispringen helfen (bin mir net sicher wie das im deutschen heisst, wenn die Pferde ohne Reiter über Hindernisse springen) über den Privatpferdebesitzern mit ihren Pferden helfen bis hin zu reiten (ja wer hätte gedacht, dass reiten tatsächlich zu meinen Aufgaben gehört!!). Im Moment reite ich etwa einmal die Woche, gestern hatte ich meine erste Reitstunde hier. Das war recht lustig, angesichts dessen, dass es in schwedisch war, aber die Reit-relevanten Wörter sind beinahe identisch in schwedisch und deutsch und daher bin ich ganz gut durchgekommen und trotz meiner langen Reitabstinenz und der nicht unbedingt perfekten Ausbildung auf dem Wiesenhof (mein früherer Reitstall in Deutschland) hab ich mich ziemlich gut geschlagen. In Zukunft jedenfalls werde ich zusätzlich noch zweimal in der Woche reiten, da eine der Privatpferdebesitzer, die auf Åland studiert (schwedische Inselgruppe, die zu Finnland gehört) und daher nicht selber reiten kann, mir angeboten hat ihr Pferd so lange zu bewegen. Das Pferd hatte allerdings vor kurzem einen Unfall und kann daher nicht hundertprozentig belastet werden, aber immerhin. Naja, am Ende meiner Schicht füttere ich dann die Pferde und fege hinterher den Stall und dass ist so ziemlich mein Arbeitstag. |
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• 25/09/2006 - Tag 2 (erster richtiger Arbeitstag)
Hej och hålla,
okay, hier mein neuester Zwischenbericht. Also, gestern war ich ja beim Voltigieren dabei, dass war echt lustig (besonders, da ich gottseidank nicht auf dem Pferd rumturnen musste, also so freihändig darauf stehen ist nicht so mein Ding). Da waren einige Kinder verschiedener Altersstufen (von 2 bis 10) und die waren wirklich gut (naja, die ganz kleinen nicht so. Meine Aufgabe war es im wesentlichen das Pferd vorm einschlafen und somit stehenbleiben zu bewaren, was gar nicht mal so einfach war.
Danach sind wir (Shannon und ich) dann mit Heli (unserer Tutorin) und ihrer Familie essen gegangen und danach noch kurz in Pedros Pub (ja, es gibt hier einen Pub und er ist sogar so lange auf, wie Betrieb ist, aber das ist wohl meisten nur so bis zehn!!) Dort haben wir dann den französischen Freiwilligen getroffen, der gestern gefahren ist und haben ihm dann Gesellschaft geleistet bis er los musste. Er war echt fertig, dass er gehen musste.
Heute hatte ich dann meinen ersten richtigen Arbeitstag und es gefällt mir echt gut auf dem Hof. Im Moment habe ich allerdings noch nicht so viel zu tun, hauptsächlich da ich noch nicht so weiss was zu tun ist. Am Mittwoch werde ich dann eine richtige Einweisung bekommen, denn heute und morgen ist nur die Reitlehrerin da und die kann mir schlecht alles erklären währrend sie unterrichtet.
Uebrigens hab ich auch eine Pferdebesitzerin getroffen, die mal eine Weile in Karlsruhe gearbeitet hat!! Ja, ja die Welt ist klein.
So, das solls erst mal gewesen sein, es folgt bald mehr ueber meine Eindruecke von der Gegend hier und Finnland im Allgemeinen (ich sage nur: morgen ist Saunatag!!)
Bis dahin, hej då! |
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• 24/09/2006 - Finnland hier bin ich
Halli Hallo,
seit genau 1 Tag bin ich jetzt in Finnland (bin also gut angekommen) und natürlich ist es Zeit für einen ersten Überblick.
Also, ich wurde gestern von Heli, meiner Tutorin in meinem Projekt, und Shannon, meiner kanadischen Zimmergenossin (ich muss mir noch einen Monat das Zimmer teilen weil im Moment ein Freiwilliger zu viel da ist, aber Shannon ist super nett du wir verstehen uns super). Also wir leben in einer Art kleiner Drei-Zimmer WG inmitten eines Wohnheimes (ausgestattet mit Sauna, dass muss sein in Finnland, aber sie befindet sich im Keller, es wird also nichts aus dem direkt aus de Sauna in den Schnee springen..) Ausser Shannon lebt dort noch der Franzose Guillaume (bin mir net sicher ob man den so schreibt), der allerdings heute schon heimfährt, dafür kommt am Dienstag eine neue Französin. Ausserdem noch eine Holländerin, aber die hab ich noch nicht kennegelernt, da sie grad im Urlaub ist und die bleibt halt noch einen Monat.
Wir waren gestern schon mal kurz in dem Stall, indem ich arbeiten werde und es sieht sehr schön aus. Nachher beginne ich mit der Arbeit, ich werde Voltigierunterricht geben (ich weiß ja nicht wie das funktionieren soll, aber ich lass mich einfach mal überraschen) und nachher hat uns Heli zum Essen eingeladen. Ansonsten weiß ich noch nicht so viel organisatorisches, aber anscheinend gehe ich in etwa 2 Wochen auf das On-arrival training i der Nähe von Helsinki, wo ich andere Freiwillige treffen werde und etwas mehr Einblick in die finnische Kultur bekommen werde. Ausserdem hab ich jetzt immer Freitags einen Sprachkurs, der soll ganz gut sein, bin ich mal gespannt drauf.
Das soll es erst mal gewesen sein, aktuelles folgt bald und demnächst stell ich auch ein paar Bilder hoch. |
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• 20/08/2006 - Welcome to Ireland
Hi Elena,
toll, dass du gut in Dublin angekommen bist. Ich wünsch dir alles Gute und viel Spaß bei deinem Jahr als Aupair. Hoffentlich wird alles so wie du es dir wünschst, Alles Liebe, Moni. |
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• 17/08/2006 - Bienvenue en France!
Hallo Valentina,
ich hoffe du bist gut in Frankreich angekommen und dir gefällt es bei deiner Gastfamilie und in deinem neuen Haus. Ich wünsch dir ganz, ganz viel Spaß und lass dich von den Kindern nicht stressen! Alles Liebe, Monika. |
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• 17/08/2006 - Verschiedenes
Halli Hallo,
ich hab mich ja schon länger nicht mehr gemeldet, also mal kurz die wichtigsten Neuigkeiten aus meinem Leben: Also, ich hab jetzt mit dem Führerschein angefangen und hatte tatsächlich schon 5 Fahrstunden!! Ja, fühlt sich echt ganz gut an, so hinter dem Steuer und ich freu mich schon darauf, allein auf die Strasse losgelassen werden. Gut, bis jetzt klappt es noch nicht so gut, aber immerhin hab ich noch nicht einmal abgewürgt!
Ansonsten war ich wieder mal reiten und hab wieder mal Pferdeluft geschnuppert, jetzt freu ich mich noch viel mehr auf Finnland und darauf, wieder Pferde um mich zu haben, dass hab ich vermisst.
Schlussendlich galt es diese Woche Abschied zu nehmen von 2 guten Freundinnen: Valentina, die ein Jahr als Aupair nach Frankreich geht, und Elena, die ein Jahr als Aupair in Irland verbringt. War echt traurig, aber ich wünsch euch viel Spaß und Erfolg und das ihr ein absolut super Jahr habt!! |
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• 31/07/2006 - Links
Hallo miteinander,
ich hab jetzt ein paar mehr Informationen von meiner Ansprechpartnerin in Finnland. Ich werde also am 22. September anreisen und in einem Studentenwohnheim in meinem eigenen Zimmer wohnen. Falls ihr ein bisschen mehr über die Stadt, in der ich leben werde, oder den Pferdehof, auf dem ich arbeiten werde wissen wollt, dann schaut doch mal auf folgende Homepages:
www.nykarleby.fi
http://www.kustnet.fi/nurk/
Die sind leider auf schwedisch, aber es gibt ein paar Bilder und man kann einen ersten Eindruck gewinnen.
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• 30/07/2006 - Impressionen vom Klassikfrühstück beim Fest (2)
• 30/07/2006 - Impressionen vom Klassikfrühstück beim Fest (1)
• 29/07/2006 - Wer bin ich?
Also, für diejenigen die das hier lesen, ohne mich zu kennen: Ich heiße Monika, befinde mich im Moment noch im sonnigen Baden-Württemberg und bereite mich darauf vor im September für 9 Monate nach Finnland zu gehen. Dort werde ich im Rahmen des European Voluntary Service (ein von der EU gestütztes und finanziertes Programm) in dem hübschen kleinen schwedischsprachigen (ja, in Finnland spricht man auch schwedisch) Städtchen Nykarleby auf einem Pferdehof arbeiten.
Und an alle, die mich kennen: Juhu, ich hab es geschafft, ich fahr jetzt tatsächlich nach Finnland!!! Muss jetzt mal richtig anfangen schwedisch zu lernen, aber des klappt schon.
Ich hoff, euch gefällt mein Blog, für die, dies interessiert, richtig beginnen werd ich mit dem bloggen erst Ende September, also schaut ruhig mal wieder vorbei.
Ha det så kul! |
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• 29/07/2006 - Das bin ich! (ok, ich geb zu, kein besonders tolles Foto, bei Gelegenheit stell ich mal ein neues hoch)
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